Berührungs-Coaching
Berührungs-Coaching
feel-perfect
feel-perfect 

Zum Thema...

Erektile Dysfunktion - das Schreckgespenst für Männer und Paare

22. Feb 2018

Erektile Dysfunktion wird umgangssprachlich als "Impotenz" bezeichnet.

Dieses Wort ist ein Schreckgespenst und wird von die meisten Betroffenen wie ein Todesurteil empfunden.

 

Glücklicherweise hat alles mindestens eine weitere Seite und die ist in diesem Fall durchaus verlockend:

Männer mit erektiler Dysfunktion sind die besseren Liebhaber !!!

 

"Upps - Wie geht das denn ?" werden sich viele fragen, ist aber eigentlich ganz klar...

 

Zuerst einmal zur Klärung der Ausgangssituation:

Erektile Dysfunktion ist nicht gleich Impotenz. Impotenz ist lediglich die massivste Ausprägung dieser Störung. Von gesund bis impotent gibt es ein Spektrum an Erscheinungsformen, das so vielfältig ist wie die Betroffenen selbst.

Auch wie diese Störung empfunden wird ist bei gleichem Erscheinungsbild höchst individuell. Was für einen erst mal eine vorübergehende Störung ist, bedeutet für den anderen bereits den irreversiblen Endzustand.

 

Ausgehend vom worst case - es kommt keine Erektion mehr zu Stande -, bleibt den betroffenen Männern die Empfindsamkeit und das Verlangen.

Nach wie vor sind Berührungen im genitalen Bereich für sie ein Lustgewinn. Viele Frauen wissen das nicht, oder ignorieren diese Tatsache, weil sie schlicht nicht wissen, wie sie mit Ihrem Mann nun umgehen sollen. Aus dieser Unwissenheit und der Scham des "Nicht-Könnens" (Erektion / ungeeignete Umgangsform) vermeiden viele Paare fortan den sexuellen Umgang miteinander.

Es gibt nun etwas das fehlt, und doch zwischen ihnen steht.

 

Grundsätzlich sollte beim Auftreten dieser Situation zu aller erst medizinisch geklärt werden, wo die Ursache für die Störung eigentlich liegt. Die verbreitete Meinung, daß erektile Dysfunktion eine reine Altersfrage ist, muß leider korrigiert werden.

Bereits ab 30 gibt es diese Erscheinung und die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Wobei das Alter auch hier nicht die primäre Ursache ist. Vielmehr ist es beruflicher und privater Streß. In einem Lebensabschnitt in dem die Karriere gepuscht werden muß, die Kinder klein, die Schulden groß sind etc. etc. ist der Druck maximal. Bluthochdruck, Üergewicht, schlechte BLutwerte aufgrund ungeeigneter Ernährung und Genußmittelmißbrauch wie Alkoholkonsum und Rauchen sind die verbreitetsten Folgen.

 

Medikamentöses Gegensteuern kann zwar Linderung,aber auch Nebenwirkungen bringen wie eben z.B. erektile Dysfunktion. Und da kommt dann auch noch die psychische Komponente (Versagensängste) hinzu, die der Besserung der Situation auch nicht gerade dienlich ist.

 

Allgemein können organsiche Ursachen wie Diabetes, Nierenschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Störungen, Wirbelsäulenprobleme, Erkrankungen / Eingriffe im Uro-Genitalbereich, Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche das Gesamtbild der Erscheinung bestimmen, oder Teil davon sein.

 

Ist die Ursache und die Möglichkeiten der medizinischen, psychischen Heilung bzw. Verbesserung der Lage geklärt und in die Wege geleitet, brauchen Männer jetzt sehr viel Verständnis, Angenommensein und Unterstützung durch ihren Partner/in.

 

Der Partner/in sollte bezüglich Therapieform, chemischen und mechanischen Hilfsmitteln auf dem gleichen Wissensstand wie der Betroffene sein. Dadurch ist es möglich den Therapieverlauf gemeinsam zu gestalten. Es liegt schließlich in beiderseitigem Interesse, daß Sexualität weiterhin möglichst lustvoll und erfüllend ausgelebt wird.

 

Und nun sind wir wieder beim Anfang:

Männder, die wirklich daran interessiert sind ihre Sexualität auch im Hinblick auf den Partner/in weiterhin lustvoll auszuleben, blühen jetzt geradezu auf !

Sie lassen nichts unversucht das vermeintliche handycap auszugleichen. Endlich entdecken sie ihre Hände als äußerst nützliches und einfühlsames Werkzeug. Interessieren sich für Tantra, Berührungs-Coaching und Sexspielzeug nach gusto.

Sie sind nicht mehr gehetzt von der begrenzten Erektionszeit. Auch die Partner/in muß nicht innerhalb der Erektionszeit auf dem gewünschten Erektionslevel sein. Beide haben unendlich viel Zeit um den Partner zu erkunden, sein Vertrauen zu erlangen für das Beschreiten neuer Wege. Sie finden ihr höchstes Glück in der Ekstase des anderen.

Das wiederum beschert dem Mann einen völlig neuen Stellenwert als Partner: in höchster Not eine Tugend zu entwickeln, die beiden so köstlich zu Gute kommt !

Der gleichwertige Austausch der Berührungen sollte deshalb selbstverständlicher Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung sein.

 

Frauen haben da gelegentlich einen gewissen Nachholbedarf: Sie überlassen den aktiven Part gerne mal dem Mann. Nun sind auch sie gefordert den Umgang mit ihrem Partner in dieser speziellen Form zu erlernen. Selbst kreativ tätig zu werden. Und auch ihnen kommt dieses Umdenken zu Gute: Sie kkommen aus der Passivität des Konsumierens heraus in das aktive Handeln. Sie werden selbstbewußter in ihrem Tun. Nennen eigene Wünsche und Ideen. Die Umsetzung ist dann wieder gemeinsame Sache.

 

Mein Tipp: Habt Freude aneinander so lange es geht - egal in welcher

 

feel-perfect

Raphaela Anna Meffert

Gesundheitspraktikerin BFG
für Sexualkultur

 

Rosenheimer Str. 95
83064  Raubling

Terminvereinbarung unter

0 80 31 / 80 94 04

0 176 / 39 85 69 28

Öffnungszeiten

Mo - So 10 00 - 20 00 Uhr

Druckversion Druckversion | Sitemap
© spürenundberühren